Kinder zum Sparen motivieren - Kinder-Cash

Kinder zum Sparen motivieren

Motiviert bin ich stärker

Motiviert bin ich stärker

Motivationshilfen:

Kinder lernen besser, wenn Sie motiviert sind und begreifen, für was Sie etwas tun. Dabei können kleine Motivationshilfen unterstützend wirken (siehe auch: Kindern das Sparen beibringen):

  • Visualisieren. Lassen Sie die Kinder Bilder von den eigenen und den Familien Sparzielen malen und hängen Sie sie gut sichtbar auf.
  • Zwischenetappen. Eltern als Vorbilder: Feiern Sie das Erreichen von Zwischenetappen. Wenn Sie sich als Familie für Ferien in z.B. Italien entschieden haben, darauf sparen und 50% des Sparziels erreicht ist, markieren Sie den Tag im Kalender, backen Sie zusammen Pizza und dekorieren Sie gemeinsam das Esszimmer. Mit kleinen Kindern können Sie ein italienisches Lied üben und singen. Ältere Kinder können Sie auffordern, italienische Musik für den Abend zu organisieren.
  • Kleine Schritte. Basteln sie mit den Kindern für jedes Sparziel einen Schieberegler, mit dem Sie in einzelnen Schritten anzeigen können, wie nah das Kind am jeweiligen Sparziel ist. Hängen sie den Schieberegler über das entsprechende Bild. Dasselbe gilt für Familien Sparziele wie z.B. Ferien oder den neuen Fernseher.
    Beispiel eines Schiebereglers für “Italien Ferien” mit Pizza Party bei Erreichen von 50% des Sparziels:
       20150701_132848 20150701_133823
  • Zins. Als Erwachsene erhalten Sie Zinsen auf Ihr Sparkapital. Wenn Sie möchten, können Sie Ihrem Kind bei Erreichen eines Etappenziels „Zins“ zahlen, den es zusätzlich zu seinem Taschengeld erhält. Kleben Sie die Münze auf dem Schieberegler neben das Etappenziel.
  • Eigenes Geld verdienen. Sind die Kinder schon etwas älter, können Sie für sie Verdienstmöglichkeiten schaffen. Beispiele: Im Haushalt für Spezialarbeiten oder Sie helfen ihnen, am Flohmarkt einen Stand zu organisieren.

Was ist passiert? Durch die wiederkehrenden ‚Motivations-Aktivitäten‘ in der Familie haben Sie Ihrem Kind beigebracht, wie man sich selbst motivieren kann. Es hat gelernt, dass das Erreichen von Zwischenetappen auf dem Weg zum Ziel wichtige Momente sind und verbindet gute Gefühle damit.  Eine sehr wünschenswerte Verhaltensweise für das ganze Leben. Denn wer sich motivieren kann, bleibt auch ‚am Ball‘, wenn die Umstände zwischendurch schwieriger sind und lässt sich weniger von Dritten negativ beeinflussen oder ablenken.

Die Fähigkeit sich selber zu motivieren, wird für das Kind zu etwas Normalem, Alltäglichem und Klugem – denn Mama und Papa wissen ja alles!

Infobox Für Kinder von 0 – 7 Jahren sind Mama und Papa allwissend. Sie imitieren gerne deren Verhalten, nicht zuletzt auch beim Umgang mit Geld und Konsum. Leider scheuen sich viele Eltern, bereits mit Vorschulkindern das „Geld-Thema“ anzugehen. Dabei würde es sich ungemein lohnen! Denn Kinder eignen sich in diesen Jahren wichtige Fähigkeiten und Gewohnheiten an, wie das Vorausplanen und das Warten können. Später wird es schwieriger, diese Verhaltensweisen zu beeinflussen, da Sie sie nicht mehr formen können, sondern ändern müssen. Wir empfehlen daher, das „Geld-Thema“ spätestens anzugehen, wenn ihre Kinder begreifen, dass man mit Geld Dinge kaufen kann. Und unterschätzen Sie bitte als Eltern nie, wie stark Ihre Verhaltensweisen die Entwicklung Ihrer Kinder prägt: Ein Vielfaches mehr als Ihre Worte.

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1 Kommentar. Hinterlasse eine Antwort

  • Kinder sollten frühzeitig den Umgang mit Geld lernen und dazu gehört defintiv auch das Sparen. Die Idee mit einem Schieberegler finde ich richtig klasse.

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